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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Bremen Anno 2012!

   

In Bremen will man wissen, wie die Zeit gerade in Tokio ist.


Schweinehirt und seine Herde von 1974 aus Bronze von Bildhauer Peter Lehmann
(war ein deutscher Bildhauer)


Der Bremer Ratskeller ist eine traditionelle Gaststätte und ein Weinhandel im Keller des Bremer Rathauses. Er steht als Teil des Gebäudekomplexes seit 1973 unter Denkmalschutz. Seit seiner Erbauung im Jahre 1405 werden dort deutsche Weine gelagert und verkauft. Mit seinem über 600-jährigen Bestehen gehört der Bremer Ratskeller zu den ältesten Weinkellern Deutschlands, darüber hinaus lagert hier der älteste Fasswein Deutschlands, ein Rüdesheimer Wein aus dem Jahre 1653.




  
Die Obernstraße ist als Teil einer weitläufigen Fußgängerzone die Haupteinkaufsstraße in Bremen. Sie führt in Ost-West-Richtung vom Marktplatz und Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof bis zum Ansgarikirchhof und mündet dort in die Hutfilterstraße, mit der sie einen zusammenhängenden Straßenzug bildet.
Die Querstraßen wurden benannt u. a. als Sögestraße, Kleine und Große Waagestraße, Kahlenstraße, Pieperstraße und Papenstraße.
Im Ranking der beliebtesten Einkaufsstraßen in Deutschland 2011 belegt die Obernstraße Platz 15 mit 8175 Passanten je Stunde
Die Straßenbahn Bremen fährt durch die Obernstraße mit der Linie 2 (Gröpelingen – Sebaldsbrück) und Linie 3 (Gröpelingen – Weserwehr).










Die Kirchenmaus





















 






Gesche Margarethe Gottfried, geborene Timm, (* 6. März 1785 in Bremen; † 21. April 1831 in Bremen) war eine Serienmörderin, die durch Arsenik fünfzehn Menschen vergiftete. Was sie zu diesen Taten trieb, ist bis heute unklar. Bevor bekannt wurde, dass sie für die Morde verantwortlich war, galt Gesche Gottfried in ihrer Umgebung als „Engel von Bremen“. An Gesche Gottfried wurde die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen vollzogen. An die Hinrichtung erinnert der Spuckstein auf dem Domshof in Bremen. Unter anderem griff Rainer Werner Fassbinder mit der Verfilmung und dem Theaterstück „Bremer Freiheit“ den Fall auf.

Spuckstein

Der „Spuckstein“, ein unscheinbarer Basaltstein mit eingekerbtem Kreuz, der genau 18 Meter gegenüber dem Brautportal an der Nordseite des Bremer Doms in den Domshof eingepflastert ist, erinnert an das Ende von Gesche Gottfried. Hier soll das Schafott gestanden haben, auf dem sie bei der letzten öffentlichen Hinrichtung in Bremen enthauptet wurde. Eine andere Version besagt, dass der heruntergefallene Kopf der Giftmörderin an diese Stelle gerollt und schließlich liegen geblieben sein soll.
1931 ließ der Senat den Stein herausnehmen und ins Focke-Museum bringen, nachdem Reichsbannerleute das Kreuz zu einem Hakenkreuz verändert hatten. Später wurde der Stein abgeschliffen, mit einem neuen Kreuz versehen und wieder eingesetzt. Noch heute äußern manche Bremer und Touristen im Vorbeigehen ihre Abscheu vor den Morden mit Ausspeien auf diesen Stein. Bei Stadtführungen machen Bremens Gästeführer gerne Station am Spuckstein und erzählen am mutmaßlichen Ort der Enthauptung die „schaurige Geschichte der legendären Mörderin Gesche Gottfried, die fünfzehn Menschen mit Arsen vergiftete“.



















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